Die Flockdown-Nachlese

Ob wir uns nächste Woche wohl das Winter-Wonderland zurück wünschen werden? Ab morgen sind wieder Plusgrade angesagt und regnen soll es auch noch, gleich auf den gefrorenen Boden drauf. Kann wieder spaßig werden auf den Straßen. Aber darüber schreibe ich dann nächste Woche, falls das dann noch ein Thema ist.

Jetzt erst mal kommen die vorerst letzten Winter-Bilder. Nicht dass ich das weiße Zeug wirklich vermissen werde. Die Versorgung der Pferde war schon echt aufwändig in diesen Tagen. Vieles musste liegen belieben, z. B. die vielen hartgefrorenen Pferdeäppel. Die werden sich erst vom Untergrund lösen, wenn es wieder getaut hat. Das wird ein großer Spaß werden…

Ich bin immer mit einem großen Kanister mit heißem Wasser zu Stall gekarrt und zwei Dosen wohltemperiertem Katzenfutter. Der Dosenvorrat am Stall war ja tiefgefroren. Dann wurden erst die allerwichtigsten Tiere gefüttert – damit sie mir nicht dauernd vor den Füßen herum wuselten – und dann waren die wichtigen dran.

Birdie und Mecko bekamen erst mal einen Heusack nach draußen gehängt, damit sie was zu Knabbern hatten. Natürlich gab es in den Boxen auch noch Heu, aber draußen schmeckt es doch viel besser. Dann weichte ich mit dem mitgebrachten, warmen Wasser eine ordentliche Ladung Heucobs ein. Mecko bekommt im Winter schon seit 2..3 Jahren welche, damit er nicht zu dünn wird. Birdie bekam diesmal auch eine kleine Portion ab, wegen der Kälte. Die Dinger brauchten durch das warme Wasser nicht allzu lange, bis sie genug gequollen waren zum Verfüttern. Beide Pferde bekamen das dann auch nach draußen, mit einer Schippe Kraftfutter drauf. Sie sollten es ja sofort auffressen, ich konnte es nicht riskieren, dass es nachts in den Trögen gefror. Also gleich alles aufessen, bitte! Kein Problem, das taten sie gerne.

Während die beiden speisten, widmete ich mich ihren Unterkünften. Vor allem das Wasser war wichtig, die Bottiche mussten aufgefüllt werden. Vorher musste aber das Eis raus. Manchmal reichte der Rest vom warmen Wasser, um zumindest in einem der Bottiche das Eis zu tauen. Manchmal auch nicht… Das Wasser mussten wir mit einem Wassersack in der Schubkarre fahren. Das wird auch noch etwas länger so gehen. Denn wenn der Frost weg ist, wird das Wasser nicht gleich wieder laufen können. Es sind wieder Leitungen kaputt gefroren, wir werden wieder was zu reparieren haben. Aber das kommt später.

Danach versuchte ich jeden Tag, wenigstens ein oder zwei Schubkarren gefrorene Äppel zu entsorgen. Die lagen ja in den Boxen wie Steine. Danach wurden noch die Heunetze wieder aufgefüllt. Wegen der Kälte gab es Heu satt, Essen hält warm. Fanden meine beiden auch, denn da standen sie schon wieder vor den Türen und wollten rein. Während des Mistens und des Wasserauffüllens sperrte ich die beiden immer aus, da mussten sie mir nicht im Weg rumstehen.

Dann also Türen wieder auf, Pferde wieder rein. Zum Abschied noch eine Schippe Kraftfutter und dann tschüss bis zum nächsten Tag. Same procedure als yesterday. An Reiten denke ich bei solchen Temperaturen nicht mehr. Das Versorgen der Pferde reicht völlig aus, ist anstrengend genug. Und kalt genug auch, selbst wenn ich die wärmste Zeit des Tages nutzen konnte. Kurz nach Sonnenuntergang wurde es echt schattig.

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